Curriculum Vitae
Professor Dr. med. Erich Saling, Schwangerschafts-, Geburts- und Perinatal-Mediziner wurde am 21. Juli 1925 in Stanislau (ehem. Polen, jetzt Ukraine) als Sohn des Revierförsters Heinrich Saling und seiner Ehefrau Emma, geb. Hoffmann geboren. Er ist evangelisch. Seit 1952 ist er mit der Ärztin Dr. Hella Saling (geb. Weyman) verheiratet. Das Ehepaar Saling hat zwei Söhne (Dr. Peter Saling, Frauenarzt geb. 1954 und Michael Saling, Kaufmann geb. 1955) sowie sechs Enkel.
| 1943-1945 |
Wehrdienst |
| 1946-1952 |
Medizin-Studium in Jena und in Berlin |
| 1952 |
Approbation und Promotion an der Freien Universität Berlin. |
| 1954-1958 |
Geburtshilflich-gynäkologische Ausbildung an der Frauenklinik Berlin-Neukölln |
| 1958 |
Anerkennung zum Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Gleichzeitig Beginn wissenschaftlicher Tätigkeit über “Das Kind im Bereich der Geburtshilfe” |
| 1963 |
Habilitation |
| 1968 |
Ernennung zum apl. Professor |
| 1976 |
Ernennung zum Leiter des Institutes für Perinatale Medizin der Freien Universität Berlin und zum Chefarzt der Abteilung für Geburts-Medizin an der Städtischen Frauenklinik Berlin-Neukölln |
| 1987 |
Ernennung zum C4-Universitäts-Professor der Freien Universität Berlin |
| seit 1991 |
emeritierter Universitätsprofessor für Perinatale Medizin d. Charité, Universitätsmedizin Berlin. |
| seit 1993 |
Gründung und Aufbau des Erich Saling-Institutes für Perinatale Medizin e.V. |
Prof. Saling hat bis jetzt über 550 wissenschaftliche Beiträge veröffentlicht, hauptsächlich über Themen der Schwangerschafts-, Geburts- und Perinatal-Medizin. Die wichtigsten davon sind - zusammen mit einer Aufstellung der besonderen wissenschaftlichen Leistungen und neuen Entwicklung - bei "Wissenschaftliche Errungenschaften" und "Veröffentlichungen" aufgeführt.
Seit 1963 hat er einwöchige Einführungskurse für Ärzte in die moderne Schwangerschafts-, Geburts- und Perinatal-Medizin durchgeführt, seit 1991 gemeinsam mit seinem Chefarztnachfolger Prof. K. Vetter. Bisher fanden mehr als 60 Kurse mit über 2500 Teilnehmern aus 45 Ländern statt. 1967 führte er den Begriff Perinatale Medizin und kurz darauf den Begriff Geburts-Medizin ein. Beide Bezeichnungen sind inzwischen weit verbreitet.
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| "Kursus mit amerikanischen Militärfrauenärzten" |
1967 Gründung der ersten nationalen Gesellschaft auf dem Gebiet der Perinatalen Medizin, der Deutschen Gesellschaft für Perinatale Medizin in Berlin. Danach Organisation und Leitung von 14 Kongressen dieser wissenschaftlichen Gesellschaft, den seinerzeit größten Veranstaltungen im gesamten In- und Ausland (Teilnehmerzahlen zumeist über 2000).
1968 Gründung der ersten internationalen Gesellschaft für Perinatale Medizin, der European Association of Perinatal Medicine; Prof. Saling ist Gründungspräsident dieser Gesellschaft. 1973 Gründung der ersten internationalen Zeitschrift auf dem Gebiet der perinatalen Medizin, des Journal of Perinatal Medicine. 1990 Gründung der Deutschen Gesellschaft für Pränatal- und Geburtsmedizin; Gründungspräsident dieser Gesellschaft.
Nach seiner Emeritierung baute er das privatrechtliche, gemeinnützige Institut für Perinatale Medizin (Gründung 1993 an der alten Wirkungsstätte in Berlin-Neukölln) auf, das er weiterhin leitet und in dem er seine wissenschaftlicher Aktivitäten fortsetzt.
Im Mai 2005 ist Prof. Saling für die erste 5-Jahresperiode zum Präsidenten der neu gegründeten „International Academy of Perinatal Medicine“ gewählt worden.
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